Präsentiert von
New Now + Sammlung von Förster


Vom Frankfurter Tor 2 bis Murats Späti 
24h geöffnet, weil draußen



Das Aquariumgeschäft Zierfische war das Schmuckstück der Karl-Marx-Allee, dem Vorzeige- Wohnzimmer der DDR. Ein Emblem interesselosen Wohlgefallens in den eigenen vier Wänden, ein Symbol für den Übergang aus dem Reich der Notwendigkeit (Nutztiere) ins Reich der Freiheit: Zierfische!

Die beiden Vitrinen zum Frankfurter Tor waren das Schaufenster in die Zukunft, eine neue, bessere Welt.
 An diese Tradition knüpfen wir an. Minus Fische, plus Kunst. Letztlich sind die Werke von lebenden Künstlern nichts anderes als ideelle Zierfische, die wir uns in der Wohnung halten, weil ihre Anwesenheit uns an die Zukunft erinnert, die wir anstreben.



Der alte Zierfische Laden 1980
Foto ©Buchstabenmuseum



In den beiden Vitrinen zur Hauptstraße gibt es zweimonatlich wechselnde Ausstellungen mit spannenden, emerging, quirky Künstlern – von Fotografie bis Net Art –, es gibt Vernissagen mit davor Rumstehen und das Bier nebenan in Murats Späti kaufen.



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Vernissage 01.05.2017

Zierfische Nr. 1
Die Gesandten


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Frei assoziativ nach dem Holbein-Gemälde "Die Gesandten" von 1533 eröffnen Klaus Killisch und Stephanie Neumann die Zierfische Galerie mit Arbeiten voller anwesender und abwesender Zweiheiten, Dualitäten, Dialektiken und Vanitasmotiven. Die dazu passenden Editionen gibt es nebenan in Murats Späti.



Klaus Killisch
Studium der Malerei an der Kunsthochschule in Ostberlin; längere Arbeitsaufenthalte und Reisen in Frankreich, Italien, Irland, USA und Japan. Nationale und internationale Ausstellungen, u.a. Biennale in Venedig, Sezon Museum of Art in Tokyo, Folkwang Museum in Essen, Neue Nationalgalerie in Berlin, Landesmuseum Berlinische Galerie, Kunstmuseum dkw. Cottbus. Lebt in Berlin.
klaus-killisch.de


Foto: Frank Rothe


Stephanie Neumann
Berlinerin / Halbtatarin. Geboren im Volkspark Friedrichshain, aufgewachsen als Großstadtindianer. Freie Fotografin und Interaction Designerin (M.A.) mit Interesse an Orten, Erinnerungen und Interfaces zwischen analog und digital. Arbeit für Agenturen in Berlin, Frankfurt a.M. und New York. Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Universität der Künste Berlin sowie an der FH Potsdam.
stephanieneumann.de






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